Praxis

Dr. Werner

Facharzt für innere Medizin, Bad Kreuznach

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Schluck- Echo ( transösophageales Echo)

Beim Schluck- Echo wird ein Schlauch geschluckt, an dessen Ende sich eine Ultraschall-Sonde befindet. Der Schlauch ist ca. 10mm dick und 70 cm lang.
Der Schlauch wird zunächst bis in den Magen vorgeschoben und etwas abgewinkelt, dann wieder zurückgezogen, bis die Ultraschallsonde in der unteren Speiseröhre und damit direkt hinter dem Herzen liegt. Hier wird die Sonde gedreht und abgewinkelt und dann wieder herausgezogen. Die Untersuchung dauert ca 10 Minuten, evtl. wird noch eine Zuckerlösung als Kontrastmittel zur besseren Sichtbarmachung der Herzstrukturen über die Vene gespritzt.
Die Untersuchung ist nicht schmerzhaft, aber wegen des evtl. vorhandenen Würgereizes unangenehm. In vielen Fällen wird daher eine Sedierung ( der Untersuchte schläft während der Durchführung der Untersuchung, wir verwenden meist Propofol als Medikament) gewünscht und auch angewendet.
Das Schluckecho wird zur Klärung spezieller Fragesellungen verwendet: es dient der Abklärung der Frage, ob eine Verbindung zwischen rechtem und linken Vorhof besteht, ob ein Gerinnsel im Vorhof nachgewiesen werden kann, ob sich eine verkalkte Aortenklappe noch öffnet und ob eine Erweiterung der Hauptschlagader im Brustbereich vorliegt. Diese Fragestellungen spielen bei der Abklärung von Schlaganfall und Brustschmerzen eine Rolle.
Die Untersuchung birg Risiken, die durch das Schlucken eines Fremdkörpers hervorgerufen werden, ins sich. Es kann zu Verletzungen der Speiseröhre und des Magens kommen, im schlimmsten Fall zur Lochbilddung ( Perforation). Diese würde dann in der Regel eine Operation notwendig machen. Glücklicherweise sind diese Komplikationen jedoch sehr selten. Vorsicht ist jedoch geboten, wenn Schluckstörungen bestehen oder der Verdacht auf Krampfadern in der Speiseröhre ausgesprochen wurde. In diesen Fällen empfiehlt sich eine vorhergehende Magenspiegelung.
Gefahren können auch durch die evtl. Sedierung auftreten, insbesondere wenn eine Allergie gegen das verwendete Mittel besteht.
Für die Untersuchung muss man mindestens 6 Stunden nüchtern sein, falls eine Sedierung gewünscht wird, muss der Untersuchte anschließend nachbeobachtet werden und darf mindestens 6 Stunden kein Auto fahren.

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