Praxis

Dr. Werner

Facharzt für innere Medizin, Bad Kreuznach

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Die Dickdarmspiegelung (Koloskopie)

Die Darmspiegelung oder Koloskopie ist eine Untersuchung, bei der der Dickdarm ( und evtl. auch ein kurzes Stück Dünndarm) mit Hilfe eines biegsamen Gerätes angeschaut werden. Dies dient zur Abklärung der Frage, ob am Dickdarm krankhafte Veränderungen ( Entzündungen, Divertikel, Polypen und Tumoren ) vorhanden sind. Zu Ihrer schnellen Information habe ich den Aufklärungsbogen, so wie er in unserer Praxis verwendet wird, mit abgedruckt.
Einen Überblick geben auch Computer-Animationen, wie sie recht zahlreich im Internet zu finden sind ( Beispiel aus USA: youtu.be/MKTFL8g8i5w )

 

Sedierung

Grundsäzlich ist die Untersuchung ohne Gabe von Schmerz- und Beruhigungsmitteln möglich. Wenn Sie allerdings aufgrund früherer Erfahrungen oder Schilderungen von Anderen möglichst wenig von der Untersuchung merken wollen, können Sie für die Untersuchung sediert werden; derzeit wird dies von 80 bis 90% unserer Patienten gewünscht.
Hierzu erhalten Sie eine "Spritze" mit einem ruhigstellenden Medikament (in der Regel Propofol, alternativ Dormicum und Dolantin).  Durch diese Medikation schlafen Sie während der Untersuchung; allerdings endet die betäubende Wirkung der Medikation nicht unmittelbar mit der Untersuchung, so dass Sie auch im Anschluss noch in Ihrer Reaktion und Wachheit eingeschränkt sein können. Wie lange dieser Zustand anhält, ist individuell verschieden; auf jeden Fall können Sie mindestens 6 Stunden nach der Medikation nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen. Bitte bedenken Sie dies bei Ihrer Planung und organisieren Sie eine Fahrgelegenheit und ggf. eine Begleitperson.
Durch die Sedierung kann es zu einer Einschränkung der Atmung und zu einer Blutdruckabsenkung kommen, im schlimmsten Fall zu einem Atemstilltand, der eine Beatmung nötig macht. Diese Risiken sind sehr gering und können durch eine Monitor- Überwachung, wie ich Sie durchführe, minimiert werden. Weiterhin kann es auch nach der Spritze zu allergischen Reaktionen kommen.
Insgesamt sind die Risiken einer Sedierung nicht sehr hoch, sie müssen dem Nutzen ( weniger Belästigung und Stress während der Untersuchung) gegenübergestellt werden, z.B. während des Vorgesprächs.

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