Praxis

Dr. Werner

Facharzt für innere Medizin, Bad Kreuznach

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  3. Corona-Virus bei M. Crohn und Colitis ulcerosa

Welche Auswirkungen hat das Corona-Virus auf die Behandlung von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen:

1. Patienten mit M.Crohn/ Colitis ulcerosa ohne Immunsuppression ( Azathioprin, Humira, Remicade, Entyvio, Stelara) haben kein erhöhtes Risiko zu erkranken. Patienten mit Immunsuppression haben nur ein leicht erhöhtes Risiko, die  Krankeit zu bekommen; größere Fallzahlen fehlen allerdings. Ältere Menschen und solche mit Vorschäden ( Herz, Hochdruck, Diabetes, Tumor, COLD) haben ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf der Erkrankung.
Raucher stecken sich wesentlich leichter an.
2. Für die Verabreichung von Medikamenten, Infusionen und BLutabnahmen in der Praxis sollten Termine/ Regelungen getroffen werden, damit die Ansteckungsgefahr durch Andere möglichst minimiert wird. Was ohne eigenes Erscheinen in der PRaxis gemacht werden kann , sollte auch so durchgeführt werden.
3. Eine bereits laufende Therapie bei M. Crohn/ Colitis ulcerosa sollte auch beim Vorhandensein von Corona-Kranken im Kreis-Gebiet ( wie jetzt bei uns) nicht abgebrochen werden; Reisen in Risikogebiete ( z.B. in den Kreis Heinsberg) sollten unterbleiben. Beim Kontakt mit einem Erkankten gelten dieselben Regeln zur Quarantäne wie bei anderen Menschen.
4. Falls ein Patient mit M. Crohn/ Colitis ulcerosa an Corona-Virus erkrankt, sollte die Therapie seiner Darmentzündung weitergeführt werden: evtl. kann über die Reduktion von Aazthioprin nachgedacht werden.   Bestimmte Medikamente sollten  nicht neu im Ekrankungsfall  begonnen werden; dies kann aber nur im Einzelfall besprochen werden

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